Webdesign - Credo
Ich möchte gutes Webdesign anbieten. Das bedeutet für mich ein gut funktionierendes Ineinandergreifen der Inhalte, der grafischen Oberflächengestaltung und der Programmierung der Webpräsenz.
In meiner beruflichen Genese vom Handwerker zum Architekten zum Farbdesigner zum Webdesigner habe ich meistens an Schnittstellen gearbeitet.
Dabei konnte ich immer wieder die Erfahrung machen, dass eine Kommunikation zwischen verschiedenen Berufsbildern alles andere als selbstverständlich ist, dass es -im Gegenteil- zumeist am gemeinsamen Willen mangelt, voneinander zu lernen, vom Wissen des anderen zu profitieren und ohne Reibungsverluste miteinander zu arbeiten.
In der grellen und bunten Parallelwelt »Internet« werden oftmals grundlegende Gestaltungs- und Ordnungsprinzipien zu Gunsten eines affektierten Werbens geopfert. Die technisch möglichen, jedoch verzichtbaren Spielereien haben den Blick genommen für die Notwendigkeit, Informationen schnell und umfassend zu erlangen.
Wer einmal mit sehbehinderten Menschen in einer Computerschulung gesessen hat, wer einmal erlebt hat, wie hörbehinderte Menschen Worte an den Lippen ablesen, der wird -wie ich- offen sein für eine Haltung, die möglichst vielen Menschen einen einfachen und uneingeschränkten Zugang zum Internet gewährt. »Usability« und »Availibility« müssen nicht Fremdwörter sein.
Für diese Einsicht braucht es eigentlich keine gesetzliche Bestimmungen, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) oder die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV).